Festumzug - 150 Jahre FF Heroldsberg

01.06.2019
Festumzug - 150 Jahre FF Heroldsberg

Am vergangenen, langen Wochenende bot sich in Heroldsberg ein großes Jubiläum. Hier ging es um das 150-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Heroldsberg. Ein Fest über 5 Tage bei sonnigem Wetter.

Los ging es bereits am Mittwochabend, nachdem die monatelangen Vorbereitungen getroffen und umgesetzt wurden. Letztendlich mit dem Zeltaufbau auf dem Festplatz in Mitten von Heroldsberg, der am Anfang der Woche begann, nachdem mit unermüdlichem Engagement der Feuerwehrangehörigen das große Festzelt errichtet wurde. Nicht vorzustellen, welche organisatorischen Leistungen die Feuerwehr und dessen Verein hierbei zu leisten hatte.

Belohnt wurde die Mühe dann mit einem tollen Wetter über die Festtage hinweg bis hin zum Festzug am Samstag den 1. Juni, an dem viele Gäste bestehend aus stolzen 65 Startplätzen bei strahlendem Sonnenschein teilnahmen.

Ausgediente Schätze wie Oldtimer der Feuerwehren Heroldsberg und Baiersdorf, ein Traktor wie auch eine Pferdekutsche, viele Musikvereine, Spielmannszug und Heimat- und Kulturvereine waren dabei, um mit den Jubilaren am Samstag ins Festzelt einzuziehen. Auch eine Partnerwehr aus dem schönen Italien ist mit einigen Kameraden angereist, die mit Ihrer Teilnahme, die treue Freundschaft zeigten. Ältester Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Heroldsberg - Ehrenkommandant und Ehrenkreisbrandrat - Konrad Munker fuhr in einem Oldtimer vorne weg und ließ sich es nicht nehmen in seiner Uniform mit Stolz am Fest teilzunehmen. Ehrenkreisbrandinspektor Richard Kopp, sowie Ehrenkommandant und Ehrenkreisbrandmeister aus dem Dienstbezirk Fritz Loos waren ebenfalls gerne dabei. Die gesamte Führung der Kreisbrandinspektion unter Kreisbrandrat Matthias Rocca war Teil des Festes und marschierte ebenfalls mit.

Des Weiteren waren Ehrengäste wie Landrat Alexander Tritthart, MdB Stefan Müller und Martina Stamm-Fibich, MdL Walter Nussel und in Vertretung von Innenminister Joachim Herrmann, der Staatssekretär Gerhard Eck anwesend.

Diese bildeten zusammen mit der Feuerwehrführung ein applaudierendes Spalier für die einziehenden Vereine des Zuges, wobei sich die Fahnenträger nach und nach vor dem Zelt in Reihe platzierten.Nachdem sich das Festzelt allmählich füllte, kam inzwischen 1. Vereinsvorstand der Heroldsberger Wehr Enrico Delfino auf dem Podium zu Wort und begrüßte alle Gäste. Mit der Blasmusik zogen die Fahnenträger ins Zelt und wurden dabei namentlich der Reihe nach erwähnt. Grußworte gab es gleich im Anschluss von 1. Kommandant Timo Bachhiesl, der die Ehrengäste willkommen hieß.

Der Durst war groß für alle Anwesenden, die in der nicht unerheblich warmen Sonne den Festzug begleiteten. So wurden die Getränke im Akkord an sämtliche Tische verteilt.

Landrat Alexander Tritthart freute sich über die Einladung zum Festtag, nachdem er bereits zur Eröffnung die Tage zuvor geladen war, um an den Feierlichkeiten in Heroldsberg mit Fassbier und gutem Essen teilhaben zu können.

Ehrenvolle Grußworte gab es auch vom Staatssekretär Gerhard Eck in Vertretung des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, der sich leider entschuldigen lies. Gerhard Eck ist selbst aktiver Feuerwehrmann und wusste, wovon er spricht. Sein Lob galt allen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, die nicht nur das ganze Jahr über unermüdliche Hilfe im Ehrenamt beweisen, sondern auch im Vereinswesen Teil des Erfolgs für solch ein großes Fest seien.

Zweiter Bürgermeister Udo Stammberger sprach großen Respekt für die Wehrleute aus, beglückwünschte die Kameradinnen und Kameraden zum Jubiläum und bedankte sich herzlich, für die zuverlässige Leistung der Feuerwehr zu jeder Zeit.

Die ausliegende Festzeitschrift zeigte von der Gründung am 19. Dezember im Jahre 1869 den stetigen Fortschritt von Mannschaft und Gerät. Vom handgeführten Spritzenwagen, bis hin zur heutigen Ausstattung für sämtliche Aufgaben, erkennt man den Umfang und die Vielfältigkeit der Feuerwehr, die in den letzten 150 Jahren lückenlos für die Bürgerinnen und Bürger zu jeder Zeit einsatzbereit zur Seite steht.

Mit geselliger Musik nahm die Feierlichkeit im restlos besetzten Zelt seinen Lauf, denn die Speisen und Getränke luden dazu ein, für den Rest des Tages gut versorgt zu sein.

 

Bericht/Bilder: Sebastian Weber, Pressesprecher Kreisbrandinspektion ERH